12.11.2016 09:59:07

Te Anau to Queenstown


200 km über Arrowtown, dem Goldsucherstädtchen nach Queentown


Bei bewölktem Himmel fuhren wir heute durch 3 verschiedene Landschaften. Das begann mit Schafweiden, wechselte zu einer buschigen und später zu einer baumbewachsenen Berglandschaft. Schafe soweit das Auge reicht. Manchmal Herden mit 50-80 Tiere, manchmal solche mit mehreren hundert Tieren. Neuseeland das Land der Schafe.

Wir besichtigten Arrowtown, ein kleines Städtchen, das einen Goldrausch durchgemacht hat. Heute eher sehr touristisch vermarktet, ist Gold nur noch in eine paar Läden erhältlich. Verarbeitet zu Schmuck versteht sich. Für ein paar Dollar kann man aber auch heute noch im Fluss Gold waschen. Ich möchte nicht wissen, ob das gefundene Gold, wenn überhaupt, natürlichen Ursprungs ist.

Anschliessen fuhren wir nach Queenstown. Ich stellte mir die Stadt wie Interlaken vor. Gelegen an einem Flussdelta und dadurch alles flach. Weit gefehlt. Die Stadt liegt ausschliesslich am Hang. Die Verbindungsstrassen sind direkt in Hanglage gebaut, was zu einer selten gesehenen Steilheit führt. Die Autos müssen sehr stark "motoren" um diese Neigung zu schaffen. Und für uns Menschen gilt das Selbe, was zu einem starken Anstieg des Herzrhythmus führt - aber das soll ja gesund sein. Ansonsten ist die Stadt sehr auf Abenteuer fokussiert. Da wird von Bungee jumpen über Jetboot fahren bis zu Fischen auf dem Boot alles mögliche angeboten. Das sind nur drei Beispiele. Sehr, sehr viele junge Leute mit leicht gebeugter Haltung (dank ihren Rucksäcken) aus allen Herrenländern bevölkern die Strassen. Unser Jahrgang ist eher selten vertreten.
Queenstown gefällt nicht zuletzt wegen seiner Lage in einem Knick des Lake Wakatipu.

Euer Martin Wenger

Saftige Wiesen mit Schafen überall
Queenstown, Lake Wakatipu
Queenstown, eine der wenigen Treppen
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